Soforttelefon (mit Rückruf)
0345 478 81 10
IBAN Spendenkonto Saalesparkasse
DE08 8005 3762 0387 3073 17
Krebsberatung in vielen Sprachen
Eine Krebsdiagnose bringt viele Fragen und Belastungen mit sich. Wenn zusätzlich sprachliche Barrieren, unterschiedliche Erfahrungen mit dem Gesundheitssystem oder Unsicherheiten im Umgang mit Behörden und medizinischen Einrichtungen hinzukommen, kann es besonders schwierig werden, die passende Unterstützung zu finden.
Deshalb gehört kultursensible und sprachlich unterstützte Krebsberatung inzwischen selbstverständlich zu unserem Beratungsangebot.
Die Sachsen-Anhaltische Krebsgesellschaft arbeitet dabei regelmäßig mit dem Landesnetzwerk Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) e. V. zusammen. Gemeinsam möchten wir Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte einen möglichst guten Zugang zu psychosozialer Krebsberatung ermöglichen.
Verstehen und verstanden werden
Unsere Krebsberatung richtet sich an Menschen mit Krebs sowie Angehörige und Zugehörige – unabhängig von Herkunft, Sprache oder Aufenthaltsgeschichte.
Wir beraten unter anderem zu:
- psychischen und sozialen Belastungen durch die Krebserkrankung,
- Fragen zu Behandlung, Rehabilitation und Nachsorge,
- Krankengeld, Schwerbehinderung, Pflege und weiteren sozialrechtlichen Themen,
- Arbeit und beruflicher Wiedereingliederung,
- Unterstützungsangeboten und Selbsthilfe,
- sowie Fragen und Sorgen von Angehörigen.
Wenn eine Beratung auf Deutsch nur eingeschränkt möglich ist, suchen wir gemeinsam nach einer geeigneten sprachlichen Unterstützung. Durch die Zusammenarbeit mit LAMSA können wir dabei auf Erfahrungen und Strukturen der Migrationsarbeit in Sachsen-Anhalt zurückgreifen.
Kultursensibel beraten
Kultursensible Beratung bedeutet für uns mehr als Übersetzung. Unterschiedliche Vorstellungen von Krankheit, Familie, Unterstützung oder dem Gesundheitssystem können eine Rolle spielen. Entscheidend ist deshalb immer die persönliche Lebenssituation des Menschen, der zu uns kommt.
Unser Ziel ist, Informationen verständlich zu machen, Orientierung zu geben und gemeinsam Wege durch das Gesundheits- und Sozialsystem zu finden.
Gemeinsam in Sachsen-Anhalt
Durch die Kooperation mit LAMSA möchten wir Menschen mit Migrationsgeschichte noch besser erreichen und Zugangsbarrieren zur Krebsberatung abbauen. Gleichzeitig vernetzen wir unsere Krebsberatungsstellen stärker mit Migrantenorganisationen, Beratungsdiensten und weiteren Ansprechpartnern im Land.
Sie selbst oder ein Angehöriger benötigen Krebsberatung und wünschen sprachliche Unterstützung?
Sprechen Sie uns an.
Auch Beratungsstellen, Migrantenorganisationen und andere Einrichtungen können sich an uns wenden, wenn sie Menschen mit einer Krebserkrankung an unsere Beratung vermitteln möchten.
Unsere Krebsberatung ist kostenfrei, vertraulich und unabhängig.